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Abb. 33: Kommode hergestellt vom
Firmengründer und Zunftlade. |
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Abb. 34a:
Gesellenstück von Kandidus Schraffl, dem
Vater des Seniorchefs; es bekam bei der
Ausstellung in Lienz 1903 den ersten Preis. (s. Abb 34b). |
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Abb. 34b: Urkunde, mit der dem Gesellenstück von
Kandidus Schraffl der erste Preis verliehen
Wurde(1903). |
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Abb. 35: Siegelstock und Siegelabdruck der
Innichner Handwerker (um 1780) |
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Abb. 36a: Zunfttruhe von sieben Innichner
Handwerkgewerbe, mit den Zunftzeichen, (v.l.n.r.)
Handschuhmacher, Tischler, Schlosser, Büchsenmacher (um
1780) |
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Abb. 36b: Rückseite der Zunfttruhe (s. Abb. 35a ),
mit den Zunftzeichen (v.l.n.r.) Zimmerer,
Maurer, Uhrmacher (um 1780) |
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Abb. 37: Verzeichnis der von den Meistern der
Handwerksgemeinschaft vorgestellten Söhne,
seit 1739 (Verzeichnis der vorgestölten Meistersehn seit
1739) |
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Abb. 38: Eine Seite aus dem Verzeichnis
(s. Abb. 37):
Verzeichnis der vorgestöten Meisters
Söhn welche hier einverleibt,
Cost ¼ l Wein.
1739 Erstlich hat Joseph Wurzer seine 3 sin vorgestölt, mit
namben Franz, Joseph vnd Antony
1739 den 4 Mey hat Joseph Khuenater der Öltere seine 2 sehn
mit namben Joseph, Sebastian
vnd Mathie bey ein Ehrsamben
Hantwerch vorgestölt als Schlosser.
1742 den 6 Mey hat Joseph Paur der Öltere, Tischlermeister,
seine Sehn Joseph vnd Dominikus
Paur einen Ersamben Hantwerk
vorgestölt.
1739 den 4 Mey hat der Jingere Joseph Paur seine 3 sehn mit
namben Georg, Michael vnd bey
Ersamben Hantberch vorgestölt.
1739 den 4 Mey hat der wohlgeachte Dominicus Paur seine 3
sehm Joseph, Peter vnd Andere
bey ein Ersamben Hantber als
Tischler vorgestölt.
1749 den 4 Mey hat der wohlgeachte Joseph Paur,
Schlossermeister, sein 3 sehn Bey ein
Ersamben Hantberch vorgestölt,
mit namben Joseph, Walthauser vnd Johannes.
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Abb. 39: Verzeichnis der aufgenommenen Lehrlinge
und jener, die die Lehrzeit abgeschlossen haben seit 1739
(Verzeichnis der aufgedingten vnd frey gesprochenen Lehr
Jungen seit Anno 1739). |
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Abb. 40: Eine Seite aus dem Verzeichnis
(s. Abb. 39).
Anno 1761 den 31 Mey hat der wohlgeachte Antony Sagmeister
an der Hueben Gricht
Heinvöls Ein Lehrjung aufgedingt mit Namben Peter Hämbl auf 2 jar.
Anno 1763 den 4 Mey hat der wohlgeachte Antony Sagmeister,
Maurermeister von der Hueb,
sein Lehrjung mit Namen Peter Hämbl bey offner Latt vnd
gsambten Handtberch
frey vnd los Gesprochen.
Anno 1762 den 12 Jully hat der wohlgeachte Symon
Nidergätscher, Maurermeister von Stögn,
Ein Lehrjung aufgedingt mit Namen Melchjor Gassmair auf 3
Jar lang.
Anno 1765 den 4 Mey hat Symon Nidergatscher sein Lehrjung
mit Namben Melchjor Gassmair
frey= vnd losgesprochen bey ofner Latt vnd gesambten
Handberch, so gepirdig
von Oberräsen. |
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Abb. 41: Formular der Zunftmeister von Innichen
zur Ausstellung einer Arbeitsbescheinigung für einen
vorübergehend bediensten Handwerksburschen. Handschriftlich
zu ergänzen waren Name, Herkunft, Alter, Größe, Haarfarbe,
Dauer der Dienstzeit und Ausstellungsdatum. |
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Abb. 42: Lehrbrief von Josef Schraffl (1832 –
1896), dem Bruder des Firmengründers, ausgestellt am 4. Juni
1855. Der Lehrbrief des Firmengründers Kandidus (1840 –
1895) ist nicht erhalten. |
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Abb. 43: Ein Blick in Schraffl Tischlermuseum. |
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Abb. 44: Die Hobelbank des Firmengründers
Kandidus Schraffl (1840 – 1895), auf den auch der darüber
hängende Werkzeugkasten samt Inhalt zurückgeht (Hobel,
Stemmeisen, Feilen u. a.); auf dem Werkzeugkasten hölzerne
Leimzwingen, unterhalb davon Zangen, Feilen u. a.; am Boden
weitere Werkzeugbehälter, die bei Montagearbeiten
mitgetragen wurden. |
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Abb. 45: Drechselbank, mit der der Vater des
Seniorchefs gearbeitet hat; darüber Drechseleisen
verschiedener Größe. |
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Abb. 46: Drechseleisen verschiedener Größe über
der Drechselbank (s. Abb. 45); darunter sogenannte
„Fischbandeisen“ (zum Einschlagen der Bänder bei Türen);
neben der Drechseleisensammlung eine Hängestellage aus dem
19. Jahrhundert; sie enthält v.l.n.r.: Rau(c)hbank, Hobel
verschiedener Größe und Stärke, Drillbohrer, eine weitere
Rau(c)hbank, darunter Winkel, Stemmeisen u. a. (alles aus
der Zeit des Firmengründers). |
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Abb. 47: Drechselbank mit Tretantrieb des
Firmengründers, um 1890 vom Innichner Schmied Jakob Erharter
(„Schmittjoggl“) hergestellt; sie lief auch auf
Wasserantrieb. Daneben links Holzschragen, rechts ein Amboß.
Darüber Diplom und Anerkennungszeichen für Leistungen der
Firma. |
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Abb. 48: Bohrmaschine und Messerschleifmaschine
(mit Motorantrieb) aus den dreißiger Jahren; an der Wand
Fräßköpfe und Exzenterpresse. |
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Abb. 49: Bandsäge mit Bohrmaschine (mit
Motorantrieb) aus den dreißiger Jahren. |
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Abb. 50: Erste firmeneigene Kreissäge mit
Bohrmaschine (mit Motorantrieb). |
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Abb. 51: Bandsäge mit Bohrmaschine (s. Abb. 49);
an den Wänden v.l.n.r.: „Radltasche“, Werkzeugkästchen,
Zappin, Axt, Band- und Wiegensägen. |
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Abb. 52: Hobelsammlung (v.l.n.r.): Rau(c)hbankhobel
verschiedener Größe, Grat-, Grund-, und Nuthobel, Kehlhobel
(darunter ein runder Schiffhobel). Darunter
Gewindeschneider, |
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Abb. 53: Furnierböcke aus Holz; auf einem ist der
Schrabenschlüssel aufgesetzt (noch bis in die dreißiger
Jahre in Verwendung). |
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Abb. 54: v.l.n.r. Schraubenschlüssel, darunter
Pike und Kreissägenblatt; Kantenzwinge, Handbohrer, darunter
Maßschnur, Winkelschlag von Kreissäge u. a. |
Vom Mathias Schraffl (? – 1716) bis Micha Kandidus Schraffl
(geb. 1997).
Als Quellen dienten die Matrikel der Stiftspfarre Innichen.